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Alleinerziehende beweisen Mut und Stärke

An der Ausstellungeröffnung nahmen Martin Steinmeier (Geschäftsführer des Jobcenters, v.l.), Ulrike Varnholt (Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt des Jobcenters), Walter Niggemeier (Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Soest und Meschede) und Barbara Schäfer (stellv. Geschäftsführerin des Jobcenters) teil.

Wanderausstellung macht im Jobcenter Halt

11.01.2011 - „Es ist immer ein Balanceakt für alleinerziehende Frauen und Männer, den Beruf und die Familie zu koordinieren. Wer sich zudem noch in einem unbekannten Umfeld zurecht finden muss, in dem er die Sprache nicht richtig beherrscht oder der Berufs- und Schulabschluss nicht anerkannt wird, hat es besonders schwer", so Martin Steinmeier, Geschäftsführer des Jobcenters Arbeit Hellweg Aktiv (AHA) bei der Eröffnung der Wanderausstellung „Frauenporträts". Am vergangenen Mittwoch wurde diese im Foyer des Jobcenters
offiziell eröffnet. Auf elf Stellwänden erzählen Frauen aus den unterschiedlichsten Ländern ihre Lebensgeschichten als allein erziehende Migrantinnen. „Es ist beeindruckend, welche Kraft und welchen Mut diese Frauen entwickelt haben, um für ihre Kinder und sich die eigene Situation nachhaltig zu verbessern", resümiert Steinmeier.

Die Ausstellung ist das Ergebnis eines Projektes des Verbandes Alleinerziehender Mütter und Väter (VAMV). Ziel des Projektes war es, einen Dialog zwischen deutschen alleinerziehenden Frauen und alleinerziehenden Migrantinnen anzustoßen. Die Basis bildete dabei der Austausch zwischen den beiden Gruppen. Neun Migrantinnen haben daher ihre Lebensgeschichten aufgeschrieben und in einem Buch zusammengefasst. „Es ist wohl unser Schicksal, ständig alles zu verlieren und zu fliehen...", schreibt Sahar aus Palästina in dem Buch zur Ausstellung. Sie war bereit gemeinsam mit Miriam aus Deutschland, Bedra aus Algerien und Irina aus Russland sowie fünf weiteren Frauen einen interkulturellen Dialog zu eröffnen. Sie alle wollten den Raum Schweigens verlassen und von ihrem Leben als alleinerziehende Mütter erzählen. Das Jobcenter greift nun diesen Impuls auf und möchte mit der Ausstellung auch die Menschen im Kreis Soest anregen, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen.

Die Ausstellung ist noch bis zum 08. Februar im Foyer des Jobcenters am Paradieser Weg 2 in Soest zu den üblichen Öffnungszeiten zu besichtigen. Weitere Informationen erteilt Elisabeth Bormann, Telefon: 02921 -106 168.


Pressekontakt:
Jobcenter Arbeit Hellweg Aktiv (AHA)
Elisabeth Bormann (geb. Nückel)
Paradieser Weg 2
D-59494 Soest
Telefon (+49) 02921-106-168
Telefax (+49) 02921-106-506
E-Mail: Elisabeth.Bormann@jobcenter-ge.de
Internet: www.arbeit-hellweg-aktiv.de
www.50pluaktiv.info

 

 

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